Das Thermometer zeigt 20 Grad, und Sie fühlen sich trotzdem nicht wohl? Vielleicht ist die Luft zu trocken oder zu feucht. 30% relative Luftfeuchtigkeit werden ebenso als unangenehm empfunden wie 60% und darüber. In solchen Fällen ist relativ leicht für Abhilfe gesorgt. Schwieriger wird es, wenn die Raumluft mit Chemikalien, Tabakrauch, Rauch von offenen Feuerstellen und Ausgasungen von Hölzern und Anstrichen belastet ist.

Häufige Kopfschmerzen können ein Anzeichen für Schadstoffbelastung in Räumen sein
Staub ist nicht gleich Staub
Nicht alles, was mehr oder weniger durch die Luft schwebt und sich als Staub ablagert, macht gleich krank. Menschen mit robuster Gesundheit leiden weniger, aber für Kinder, kranke und alte Leute ist es wichtig, dass die Luft möglichst wenig belastende Stoffe enthält. Wenn in Ihrer Familie bestimmte Beschwerden, wie Schwindelgefühl, Reizung der Schleimhäute, Kopfschmerzen, Müdigkeit gehäuft oder über längere Zeiträume auftreten, sollten Sie die Raumlufthygiene untersuchen lassen.Hausstaub mit langem Gedächnis
Die Proben aus der Luft und vor allem der Hausstaub verraten schnell, mit welchen Belastungsfaktoren die Raumluft angereichert ist. Da der Hausstaub zudem ein langes “Gedächtnis” hat, lassen sich unter Umständen auch gesundheitsschädliche Biozide nachweisen, die früher als Holzschutzmittel Verwendung fanden. Diese Biozide sind inzwischen verboten.

Tabakrauch gehört zu den gefährlichsten Belastungsstoffen – auch für Passivraucher. Machen Sie Ihre Wohnung zur rauchfreien Zone.
Auch das eigene Verhalten kann dazu beitragen, dass die Raumluft weniger belastet wird.
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