Die Energiekosten kennen nur eine Richtung - nach oben. Sparen ist darauf die beste Antwort, solange Sie nicht am falschen Ende sparen. Es kommt auf ein ausgewogenes Verhältnis von Heizen und Lüften, aber noch mehr auf das Zusammenwirken von Heizungsanlage und Dämmwirkung der Gebäudehülle an. Der Staat belohnt Sie, wenn Sie die Gebäudehülle richtig dicht machen. Das reduziert den Energiebedarf und nebenbei auch die CO2-Emission.

Feuchtigkeit fällt aus
Feuchtigkeit fällt aus

Das Raumklima muß stimmen

Bei der Abdichtung der Gebäudehülle gibt es kein Zuviel, vorausgesetzt Sie passen Ihr Lüftungsverhalten den veränderten Bedingungen an. Wenn die Luft und die in ihr enthaltene Feuchtigkeit nicht mehr heimlich entweichen kann, sammelt sich die Feuchtigkeit an den kältesten Stellen innerhalb des Gebäudes und kann langfristig zu Schäden führen.

Machen Sie den Langzeittest

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Sie mit Ihrem Lüftungsverhalten alles richtig machen, empfiehlt sich der Langzeittest, den der Energieberater von sienergium durchführen kann.

Klimatische Verhältnisse messen
Klimatische Verhältnisse messen

Zur Ermittlung des Raumklimas und des Lüftungsverhaltens über einen längeren Zeitraum eignet sich die kontinuierliche Erfassung der Raumlufttemperatur, der Luftfeuchtigkeit und der Oberflächentemperatur eines durch Feuchtigkeit geschädigten Bauteils. Zu diesem Zweck wird ca. eine Woche lang im Wohnraum ein Messgerät aufgestellt, das diese Daten alle 3 Minuten erfasst und speichert.

Als Ergebnis erhält man eine Messreihe, in der dokumentiert wird, ob und wie lange in einem Raum solche klimatischen Zustände herrschten, die zu einer Kondensation der Luftfeuchtigkeit an einem Bauteil führten. Weiterhin lässt sich die Frage beantworten, ob die Kondensation bei einer normalen (45 bis 65%) oder einer zu hohen Luftfeuchtigkeit entstanden ist. Durch die Erfassung der Daten über mindestens 7 Tage lässt sich die Wahrscheinlichkeit verringern, dass die Bewohner ihr Lüftungsverhalten nur für die Dauer der Messungen ändern.
Ein behagliches Raumklima braucht eine Temperatur von 20 Grad und eine relative Luftfeuchtigkeit zwischen 40 und 50%. Heizen und Lüften sollten entsprechend aufeinander abgestimmt werden.

Wohlfühltemperatur abhängig von Oberflächentemperatur


Die Wohlfühltemperatur ist abhängig von der Oberflächentemperatur der Umgebungsflächen. Kalte Wände und Decken lassen Menschen die Temperatur niedriger empfinden, als sie tatsächlich ist. Genauso funktioniert es andersherum.

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