Der Umweltminister von Australien hat die Diskussion um die Zukunft der Glübirne in Gang gebracht. Er will den Einsatz von herkömmlichen Glühbirnen bis 2010 in seinem Land verbieten und fordert den strikten Einsatz von Energiesparlampen. Er verfolgt damit zwei Ziele: Es soll Strom gespart werden und die CO2-Emission reduziert werden.


Auch wenn mit der Verbannung der Glühbirne der Klimawandel nicht aufgehalten werden kann, so wären die Auswirkungen doch beträchtlich. Nach Berechnungen der Internationalen Energieagentur werden 19% des Stromverbrauchs in der Welt für Licht genutzt. Und auch im Kyoto-Protokoll ist die Bedeutung der Beleuchtung erkennbar. Sie steht an dritter Stelle hinter elektrischen Antriebssystemen und Bürogeräten, mit der Priorität zur Einsparung von CO2 bis 2012. Schon mit einer Einsparung von 20% an Energie durch Beleuchtung könnte der Ausstoß von CO2 um 296 Tonnen gesenkt werden.
Energiesparlampen habe eine wesentlich höhere Lebensdauer als die üblichen Glühlampen und liegt bei sechs Jahren. Durch den Ersatz einer 100-Watt-Glühlampe mit einer Energiesparlampe können so bis zu 72 Euro über deren Lebensdauer gespart werden. Der Einsatz von Energiesparlampen scheitert oft an dem kalt wirkenden Licht dieser Beleuchtung. Die Industrie arbeitet an diesem Manko und bringt immer häufiger Energiesparlampen mit höherem Wohlfühlfaktor auf den Markt. Denn die Hersteller haben schon länger erkannt, hier liegt das Potenzial einen Beitrag für unsere Umwelt zu leisten und zudem auch einen stetig wachsenden Markt zu bedienen.

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